sync

SYNC(1)                      Linux Anwenderhandbuch                      SYNC(1)



BEZEICHNUNG
       sync schreibt die gepufferten Blöcke auf die Platte

SYNTAX
       sync

BESCHREIBUNG
       Linux unterhält zur Optimierung der Festplatten und Diskettenzugriffe ein
       sogenanntes Blockdepot, in dem wie in einem Cache einige Datenblöcke des
       Massenspeichers im Arbeitsspeicher bereitgehalten werden.  Veränderungen
       an diesen Daten werden zuerst nur im Arbeitsspeicher vorgenommen. Mit dem
       sync Befehl können die veränderten Daten sofort auf den Massenspeicher
       gesichert werden. Normalerweise wird in regelmäßigen Abständen
       automatisch vom update-Prozeß ein sync Systemaufruf ausgeführt.

       Gelegentlich, zum Beispiel vor dem Ausschalten des Rechners, ist es
       sinnvoll, ein manuelles sync vorzunehmen. Wird der Rechner z.B. infolge
       eines Defektes ohne Datensynchronisation abgeschaltet, kommt es meist zu
       Datenverlusten und Fehlern im Dateisystem.




LunetIX                           1. Juli 1993                           SYNC(1)